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	<title>Bittner &#38; Network - Unternehmensbegleitungen &#187; Tag hinzufügen</title>
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		<title>&#220;ber den Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 14:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Bittner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr interessantes Interview mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es auf Deutschlandradio Kultur zu h&#246;ren. Aufh&#228;nger war die Ank&#252;ndigung von Kanzlerkandidat Steinmayer, dass in den n&#228;chsten 10 Jahren 4 Millionen neuer Arbeitspl&#228;tze entstehen sollen.
F&#252;r die Nicht-H&#246;rer gibt es hier den Beitrag zum Nachlesen und ein paar Aussagen von Matthias Horx gleich hier:
&#8220;Zun&#228;chst mal muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bittner-und-network.de/wp-content/uploads/2009/08/leiterplatte.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-444" title="leiterplatte" src="http://bittner-und-network.de/wp-content/uploads/2009/08/leiterplatte.jpg" alt="" width="185" height="95" /></a>Ein sehr interessantes Interview mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es auf Deutschlandradio Kultur zu <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/08/03/drk_20090803_0749_9962bf06.mp3">h&#246;ren</a>. Aufh&#228;nger war die Ank&#252;ndigung von Kanzlerkandidat Steinmayer, dass in den n&#228;chsten 10 Jahren 4 Millionen neuer Arbeitspl&#228;tze entstehen sollen.</p>
<p>F&#252;r die Nicht-H&#246;rer gibt es <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1009441/">hier </a>den Beitrag zum Nachlesen und ein paar Aussagen von Matthias Horx gleich hier:</p>
<blockquote><p>&#8220;Zun&#228;chst mal muss man sich fragen, ob diese Idee der Arbeitspl&#228;tze &#252;berhaupt noch funktioniert im 21. Jahrhundert. Das ist ja eine tiefe Fixierung, die wir haben, auf ein letzten Endes in der Industriegesellschaft entstandenes Arbeitsmodell, und genau das f&#228;llt momentan auseinander. Wir werden immer weniger Pl&#228;tze haben, also, &#8220;Platz!&#8221; sagt man zu seinem Hund im 21. Jahrhundert, aber nicht mehr zur Arbeit.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Die Menschen haben keine lebenslangen Arbeitsbiografien mehr, das ver&#228;ndert sich im Laufe des Lebens, wir arbeiten weniger, wenn wir die Familien bekommen, wir arbeiten l&#228;nger im Alter und wir arbeiten vielleicht f&#252;r vier, f&#252;nf, sechs, sieben Arbeitgeber, Arbeitnehmer sind wir dann unter Umst&#228;nden selber, der Selbstst&#228;ndigenanteil wird stark steigen. Und das ist eben nicht mehr mit diesen alten Formeln zu bearbeiten.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Was wir erleben werden, ist in der Tat, dass hier Arbeit entsteht, aber vielleicht auch nicht in diesem gigantischen Ausma&#223;, wie man das dabei denkt, und dass eine Deregulierung von Arbeitsm&#228;rkten zusammen mit einer geschickten Arbeits-Trainings-Organisation.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt keine Arbeit f&#252;r Menschen, die relativ gering gebildet sind, die sich selbst nicht kennen, die keine Lust haben an dem, was sie wirklich gut k&#246;nnen, also die keine Talente in sich entwickelt haben, die werden auch keine Arbeit bekommen. Das ist ein ganz gro&#223;es Problem, und das k&#246;nnen wir nur dadurch &#228;ndern, indem wir ein anderes Schulsystem aufbauen, indem wir nicht permanent auch Fehlpr&#228;gungen erzeugen, wie wir das heute machen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ungef&#228;hr ein Drittel der Arbeitspl&#228;tze der Zukunft sind [in normalen Firmen] ganz schwer zu besetzen. Das sind Menschen, die eben andere Qualifikationen haben m&#252;ssen, die sehr viel selbstst&#228;ndiger arbeiten, da liegt die gro&#223;e Nachfrage. Wenn wir diese Nachfrage befriedigen w&#252;rden, h&#228;tten wir sehr viel weniger Arbeitslose. Und das kriegen Sie nicht durch moralische Formeln und das kriegen Sie auch nicht durch Willensanstrengungen, wo der Staat sagt, wir werden die Arbeitspl&#228;tze schaffen, hin. Sie bekommen es nur hin, indem Sie ein anderes Menschen- und Bildungsbild erzeugen.&#8221;</p></blockquote>
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