Archiv für: ›Arbeitswelt‹

Werte im Arbeitsleben

Im letzten Jahr war Bittner & Network Mitveranstalter des Forums Werte & Erfolg, das durch die Mischung der Podiumsteilnehmer zu einem besonderen Ereignis wurde. Für viele der Besucher war klar, dass es öfters solche Treffen geben sollte bei denen Werte in der Wirtschaft zur Sprache kommen. Nun, ein neues Forum oder ähnliches konnten wir bisher leider noch nicht organisieren. Stattdessen wollen wir auf eine Veranstaltung mit Pfarrer Dr. Helmut Burckhardt in Meiningen hinweisen. Unter dem Titel “Biblische Orientierung für ein förderliches Miteinander von Arbeitnehmer und Arbeitgeber?” geht der Buchautor auf die Suche nach hilfreichen Leitlinien für die Geschäftswelt im 21. Jahrhundert. Die Veranstaltung findet am 25. Sept. 2010 um 19.30 h in der Kasernenstr. 5 (Bethel-Kapelle) in Meiningen statt.

Eigne ich mich eigentlich zum Existenzgründer?

Wer sich damit auseinander setzt, sich selbstständig zu machen, hat sicherlich schon den einen oder anderen Test im Internet gemacht und weiß nun, ob ihm eine Gründung zuzutrauen ist. Meistens wird abgefragt, ob der potenzielle Gründer ein Alleskönner ist. Prof. Günter Faltin hat diesbezüglich seine Zweifel:

“Man darf solche Anforderungskataloge, die ja als Aufzählung notwendiger Qualifikationen nicht unzutreffend sind, nicht so verstehen, dass eine einzige Person, sie erfüllen könnte. Nur ein Genie kann das.” (Günter Faltin: Kopf schlägt Kapital, S. 65)

Faltin sieht u. a. folgende Anforderungen an die Kompetenz des Gründers:

  • ein eigenes, innovatives Konzept entwickeln
  • Implementierung des Konzepts
  • Weiterentwicklung des Konzepts
  • Adaption an sich ändernde Bedingungen
  • Mitarbeiter für das eigene Konzept begeistern können
  • frühzeitig neue Trends und technologische Entwicklungen erkennen
  • Richtungsentscheidungen vorbereiten und treffen
  • Instanz für alle grundsätzlichen Entscheidungen
Es geht also vor allem um die Fähigkeit zu führen.
Manche, wie zum Beispiel der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, gehen davon aus, dass alle Menschen geborene Unternehmer sind. Viele Menschen kennen jedoch ihre unternehmerischen Potenziale nicht. Müssen nun zuerst die Potenziale da sein, oder werden sie im Laufe des Unternehmerdaseins entwickelt? Beides ist wohl richtig. Wir gehen davon aus, dass die Persönlichkeit ein wesentlicher Schlüssel für erfolgreiches Unternehmertum ist.
In unserer Beratungsarbeit setzen wir seit kurzem den Fragebogen zur Diagnose unternehmerischer Potenziale ein, der von Prof. Dr. Günter F. Müller von der Universität Koblenz-Landau entwickelt wurde. Dieser Test gibt Aufschluss über 7 selbstständigkeitsrelevante Eignungsmerkmale (Leistungsmotivstärke, Internale Kontrollüberzeugung, Emotionale Stabilität, Problemlöseorientierung, Ungewissheitstoleranz, Risikoneigung, Durchsetzungsbereitschaft). Dieser Test ist eine gute Grundlage, seine unternehmerischen Stärken und Potenziale schon vor der Gründung im Blick zu haben.

Werte und Erfolg

Wertemangel im Management – kaum ein Thema wird in der Öffentlichkeit derzeit so intensiv diskutiert wie das Moralbewusstsein in deutschen Unternehmen. Und eines haben alle Medienberichte gemeinsam: eine eindeutige Erwartungshaltung gegenüber Führungskräften. Doch welche Form ethischer Verantwortung ihnen künftig zukommt und wie weit sie reicht – diese Fragen bleiben häufig ungeklärt.

Im Rahmen des Plansecur-Gesprächsforums “Werte und Erfolg” am 21. September 2009, das Bittner & Network zusammen mit dem Plansecur-Berater Percy Grüterich veranstaltet, möchten wir gemeinsam mit Ihnen hinterfragen, welche Chancen und Risiken werteorientierte Unternehmensführung birgt. Moderiert wird der Abend von Dr. Martin Booms, Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur in Bonn, der das Werteforum wissenschaftlich und konzeptionell begleitet.

Als Gesprächspartner für diesen Abend konnten wir interessante Persönlichkeiten aus Meiningen gewinnen:

Termin: Montag, 21. September 2009

Ort: Romantik Hotel Sächsischer Hof, Georgstr. 1, Meiningen

Programm:

19.00 Uhr Begrüßung

19.30 UHr Thematischer Einstieg Dr. Martin Booms

19.45 Uhr Moderierte Gesprächsrunde

Anschließend haben Sie bei einem Imbiss die Gelegenheit, die Gespräche fortzusetzen.

Bitte melden Sie sich bei uns bis zum 16. September 2009, wenn Sie am Gesprächsforum teilnehmen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Hier geht´s gibt es den Einladungsflyer auch zum Ausdrucken.

Über den Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt

Ein sehr interessantes Interview mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es auf Deutschlandradio Kultur zu hören. Aufhänger war die Ankündigung von Kanzlerkandidat Steinmayer, dass in den nächsten 10 Jahren 4 Millionen neuer Arbeitsplätze entstehen sollen.

Für die Nicht-Hörer gibt es hier den Beitrag zum Nachlesen und ein paar Aussagen von Matthias Horx gleich hier:

“Zunächst mal muss man sich fragen, ob diese Idee der Arbeitsplätze überhaupt noch funktioniert im 21. Jahrhundert. Das ist ja eine tiefe Fixierung, die wir haben, auf ein letzten Endes in der Industriegesellschaft entstandenes Arbeitsmodell, und genau das fällt momentan auseinander. Wir werden immer weniger Plätze haben, also, “Platz!” sagt man zu seinem Hund im 21. Jahrhundert, aber nicht mehr zur Arbeit.”

“Die Menschen haben keine lebenslangen Arbeitsbiografien mehr, das verändert sich im Laufe des Lebens, wir arbeiten weniger, wenn wir die Familien bekommen, wir arbeiten länger im Alter und wir arbeiten vielleicht für vier, fünf, sechs, sieben Arbeitgeber, Arbeitnehmer sind wir dann unter Umständen selber, der Selbstständigenanteil wird stark steigen. Und das ist eben nicht mehr mit diesen alten Formeln zu bearbeiten.”

“Was wir erleben werden, ist in der Tat, dass hier Arbeit entsteht, aber vielleicht auch nicht in diesem gigantischen Ausmaß, wie man das dabei denkt, und dass eine Deregulierung von Arbeitsmärkten zusammen mit einer geschickten Arbeits-Trainings-Organisation.”

“Es gibt keine Arbeit für Menschen, die relativ gering gebildet sind, die sich selbst nicht kennen, die keine Lust haben an dem, was sie wirklich gut können, also die keine Talente in sich entwickelt haben, die werden auch keine Arbeit bekommen. Das ist ein ganz großes Problem, und das können wir nur dadurch ändern, indem wir ein anderes Schulsystem aufbauen, indem wir nicht permanent auch Fehlprägungen erzeugen, wie wir das heute machen.”

“Ungefähr ein Drittel der Arbeitsplätze der Zukunft sind [in normalen Firmen] ganz schwer zu besetzen. Das sind Menschen, die eben andere Qualifikationen haben müssen, die sehr viel selbstständiger arbeiten, da liegt die große Nachfrage. Wenn wir diese Nachfrage befriedigen würden, hätten wir sehr viel weniger Arbeitslose. Und das kriegen Sie nicht durch moralische Formeln und das kriegen Sie auch nicht durch Willensanstrengungen, wo der Staat sagt, wir werden die Arbeitsplätze schaffen, hin. Sie bekommen es nur hin, indem Sie ein anderes Menschen- und Bildungsbild erzeugen.”

Startschuss Persönlichkeitsentwicklung ?!

Fühlen Sie sich provoziert durch meine Überschrift?

Sie haben vollkommen Recht- Persönlichkeitssentwicklung fängt bei Ihnen sicherlich nicht erst heute an.

Sie sind eine gestandene Persönlichkeit, sie sind durchsetzungsfähig und erfolgreich in Ihrem Beruf, als Unternehmer, Projektleiter oder Führungskraft in Ihrem Umfeld.

Sie wissen was es heißt Menschen, einen Betrieb zu führen, in “guten wie in schlechten Tagen” und tragen einen großen Erfahrungsschatz mit sich, auf den Sie jederzeit zurückgreifen können.

Und doch könnte ein  DISG Persönlichkeitstraining etwas für Sie oder Ihr Team sein, wenn sie in folgenden Fragen Entwicklungspotential sehen:

  • Wie können sie mit Menschen klarkommen, die nicht auf Ihrer “Wellenlänge” liegen?
  • Wo liegen die konkreten Stärken Ihrer Persönlichkeit?
  • Wer ergänzt mich am besten?
  • Wie kann ich das Konfliktpotential bereits im Vorfeld mindern?
  • Wie kann ich Menschen in meinem Umfeld fördern?
  • Was gibt es für Strategien im Umgang mit  Streß und Veränderungen im Betrieb ?

Ich spreche hier von Persönlichkeits Training, weil neben theoretischer Vermittlung, Gruppendiskussionen und praktische Übungen einen großen Platz einnehmen.

Gerne würde ich mit Ihnen ins Gespräch kommen wie so ein Persönlichkeitstraining in Ihrer Firma oder in Ihrem Team aussehen könnte.

Tag der Offenen Tür

Am kommenden Mittwoch (20. Mai 2009, 14 – 18 Uhr) findet im WORKFLOW MEININGEN ein Tag der Offenen Tür statt. Das wäre doch eine gute Gelegenheit zum kennen lernen, oder?

Forum Werte und Erfolg

Es ist zwar noch einige Zeit dahin, aber wir stecken mitten in den Vorbereitungen für ein Forum “Werte und Erfolg”, das am 21. September 2009 in Meiningen stattfinden wird. Dieses Forum werden wir zusammen mit der Plansecur Stiftung und Plansecur-Berater Percy Grüterich (Mellrichstadt) veranstalten. Als Impulsgeber und  Forumsteilnehmer konnten wir Prof. Dr. Matthias Schmidt gewinnen. Nun sind wir in Gesprächen mit lokalen Gestaltern. In den nächsten Wochen wollen wir die Liste der Podiumsteilnehmer kompletiert haben.

Klinsmen und Klinswomen

Das Projekt Jürgen Klinsmann beim FC Bayern ist grandios gescheitert. Er wollte jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen, “Gesamtpersönlichkeiten formen”. Der Klinsmann-Kritiker und Bayern-Aufsichtsratsmitglied Helmut Markwort meinte “Am liebsten hätte Klinsmann eine Sprachschule aufgemacht … und eine Psychologieschule und ihre Allgemeinbildung vorangetrieben”. Aber Klinsmann hatte nicht nur die Einzelentwicklung der Spieler im Blick, sondern hat auch eine Infrastruktur (Trainingszentrum) geschaffen, die den Verein zukunftsfähig machen sollte. So zumindest erschien es einem Außenstehenden wie mir.

Aber um Zukunftsfähigkeit ging des dem FC Bayern nicht. Die einzige Veränderung, die sie wollten, war dass sie mal wieder Championsleague-Sieger werden wollten (neben der Meisterschaft und dem Pokal, was ja selbstverständlich ist) Hoeneß meinte, dass Klinsmann einfach nur die Spiele gewinnen solle, was doch gar nicht so schwierig sei, vor allem hatte Klinsmann doch schon genug Zeit “Jedes Konzept ist prima auf dem Papier…aber das beste Konzept nützt nichts, wenn nicht irgendwann die Ergebnisse kommen” (Hoeneß).

Ich glaube, dass das Projekt Klinsmann nicht erst letzten Monat gescheitert ist, sondern viel früher. Dass Klinsmann jetzt, mit einer ordentlichen Abfindung ausgestattet, gehen musste war insgesamt folgerichtig. Es war ein Fehler einen Mann zu holen, der ganzheitlich und nachhaltig arbeiten wollte, dem die richtigen Prozesse wichtiger sind als kurzfristiger Erfolg. Bayern und Klinsmann – das hat nicht zusammen gepasst. Bayern hat jetzt wieder auf das Alte und Bewährte zurückgegriffen. Schluss mit diesen Reformprojekten.

Für mich zeigt der “Fall Klinsmann” einige Fallstricke in Veränderungsprozessen:

1. Wenn zwei Parteien von Veränderung sprechen, meinen sie nicht unbedingt das gleiche.

2. Veränderung ist ein Prozess und meistens nicht anhand kurzfristiger Erfolge nachweisbar.

3. Veränderung ist ein Prozess, der von innen heraus gestaltet und gewollt sein muss. Ein Guru, der da mal kommt und macht, ist da eher fehlt am Platz.

4. Es ist für unternehmerische Imperien sehr schwer, echte Veränderungsprozesse zu gestalten. Genauso für unseren Staat, Kirchen, Verbände und viele andere mehr.

5. Ganzheitliche Förderung und Entwicklung von “Gesamtpersönlichkeiten” scheinen immer noch luxuriöse Randerscheinungen in der Personalentwicklung zu sein. Das Personal soll funktionieren und nicht besser werden – diese Vergeudung von Potenzialen ist eher die Regel als die Ausnahme.

6. Es braucht mehr Menschen, die bereit sind ihre Leidenschaft dafür einzusetzen, damit Menschen, Organisationen, Städte und Regionen “jeden Tag ein bisschen besser werden” – wo sind die “Klinsmen” und “Klinswomen” in unserem Land?

Entwicklungen für den Thüringer Arbeitsmarkt

In letzter Zeit habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, welche Dynamiken es braucht, damit es in Thüringen und anderswo gesunde Entwicklungen für Beschäftigung gibt. Hier meine Ergebnisse:

1. Entwicklung von Jugendlichen

Wie Verzahnung von Schule hin in die Arbeits- und Berufswelt sollte deutlich verbessert werden. Auch auf den Ausbau von (sozialen) Kompetenzen und einer ganzheitlichen “Lebensreife” sollte ein besonderer Fokus gelegt werden. Dazu braucht es innovative Ideen. Diese Aufgabe kann auch nicht allein den Schulen überlassen bleiben. Die Wirtschaft “darf” hier bewusst in ihre zukünftigen Fachkräfte investieren.

2. Aktivierung der Potenziale der “Älteren”

Ich habe in letzter Zeit zu viele Menschen kennen gelernt, die weil sie das kritische Alter von 45 Jahren überschritten haben, aus dem Arbeitsmarkt ausgesondert wurden. Also keine Chance mehr haben in Unternehmen integriert zu werden. Wir können diese Kompetenzen zukünftig in Thüringen nicht weiter brach liegen lassen.

3. Entwicklung der Stärken und Kompetenzen der vorhandenen Mitarbeiter

Die vorhandenen Mitarbeiter brauchen eine gezielte Förderung, so dass ihre Kompetenzen noch stärker zu einer positiven Gesamtentwicklung der Unternehmen beitragen können.

4. Sinnstiftende Maßnahmen für Menschen, die aus dem Arbeitsprozess herausgefallen sind

Wir müssen akzeptieren, dass es in unserem Land einen Sockel von Menschen geben wird, die unter normalen Bedingungen nicht wieder Arbeit finden können. Es wäre aber zynisch so zu tun, als wäre dies möglich. Hier stehen wir vor einer großen sozialen Aufgabe, sinnvolle Betätigungsfelder für diese Menschen zu (er-)finden und ihnen dadurch auch eine Bedeutung geben.

5. Es braucht mehr Selbständige mit einem Unternehmergeist

Ich zitiere Johannes Kleske aus einem Interview:

“Ich glaube, dass wir in den nächsten Monaten und Jahren einen neuen Boom von Handwerk, kleinen Läden und allgemein viel mehr Selbstständigkeit sehen werden. Und meine These ist, dass das uns letztendlich aus der Krise führen wird und dabei viel nachhaltiger in seiner Beständigkeit als vor der Krise. Slogans wie „Grow slow, grow strong“ treten in den Vordergrund, schnelles Geld-verdienen in den Hintergrund.”

Das Thema “Selbständigkeit und Unternehmertum” könnte hier auch ein Schlüssel für die anderen 4 Punkte werden: Die Jugendlichen brauchen Entwicklungsimpulse in “Entrepreneurship-Erziehung”.  Auch bei Älteren sehe ich Potenziale, dass sie (gemeinsam?) unternehmerisch aktiv werden. In den Unternehmen gilt es den “Unternehmergeist” zu fördern (sog. “Intrapreneure“). Und für die sinnstifenden Maßnahmen ist wohl auch (sozial-)unternehmerische Kreativität gefragt.

Ich habe nichts dagegen, wenn Thüringen so zu einem Vorzeigebundesland wird.

Kompliziert oder komplex?

Ich traf mich  vor geraumer Zeit auf ein Gläschen Wein mit zwei Bekannten und sprach über Natigationsconsulting und daß mein Mann und ich uns damit selbstständig gemacht haben. Nach dem ich erklärte was wir tun, kam der Kommentar:

“Das klingt aber kompliziert.”

Erst dachte ich, ich hätte mich da vielleicht umständlich ausgedrückt, im weiteren Nachsinnen darüber stellte ich fest, daß sie wohl eher was anderes gemeint haben muß. Folgende Gedanken:

“Warum macht Ihr das Leben so kompliziert? Wozu Navigationshilfe in Anspruch nehmen, wenn das Leben ja schon kompliziert genug ist? Wozu in ein Persönlichkeitsprofil investieren, wenn das Leben doch schon genug von mir fordert? Und wer hat denn für so etwas überhaupt Zeit, geschweige denn Geld?”

Ich würde sagen- weil das Leben komplexer geworden ist. Die beruflichen und privaten Werdegänge verlaufen schon lange nicht mehr linear (man vergleiche da nur die beruflichen Lebensläufe von Leuten aus den 80er Jahren mit den aktuellen). So ist es für jeden essentiell, punktuell eine persönliche Bilanz zu ziehen und das evt. auch mal mit einem sogenannten Coach oder Trainer.

Es ist in unseren Zeiten nötig geworden seine individuellen Kompetenzen und Stärken rauszuarbeiten, zumal keiner sagen kann, dass sein Job lebenslänglich gesichert ist. Je verschwommener die Arbeitswelt ist, umso klarer sind wir herausgefordert, zu wissen wo wir gut sind – wirklich gut sind. Keiner wird uns diesen Job abnehmen können.

Da könnte ein Persönlichkeitsprofil/-training oder eine Kompetenzbilanz ein Anfang sein.

Wir können uns der Komplexität unserer Zeit verweigern (“Wie soll ich das alles unter einem Hut bekommen?”) oder wir nehmen die Zeit in der wir leben als gegeben an und fangen an über Lösungen nachzudenken und darüber, was unsere Aufgabe und Verantwortung ist – und was der nächste Schritt ist.