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Werte und Erfolg

Wertemangel im Management - kaum ein Thema wird in der Öffentlichkeit derzeit so intensiv diskutiert wie das Moralbewusstsein in deutschen Unternehmen. Und eines haben alle Medienberichte gemeinsam: eine eindeutige Erwartungshaltung gegenüber Führungskräften. Doch welche Form ethischer Verantwortung ihnen künftig zukommt und wie weit sie reicht - diese Fragen bleiben häufig ungeklärt.

Im Rahmen des Plansecur-Gesprächsforums “Werte und Erfolg” am 21. September 2009, das Bittner & Network zusammen mit dem Plansecur-Berater Percy Grüterich veranstaltet, möchten wir gemeinsam mit Ihnen hinterfragen, welche Chancen und Risiken werteorientierte Unternehmensführung birgt. Moderiert wird der Abend von Dr. Martin Booms, Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur in Bonn, der das Werteforum wissenschaftlich und konzeptionell begleitet.

Als Gesprächspartner für diesen Abend konnten wir interessante Persönlichkeiten aus Meiningen gewinnen:

Termin: Montag, 21. September 2009

Ort: Romantik Hotel Sächsischer Hof, Georgstr. 1, Meiningen

Programm:

19.00 Uhr Begrüßung

19.30 UHr Thematischer Einstieg Dr. Martin Booms

19.45 Uhr Moderierte Gesprächsrunde

Anschließend haben Sie bei einem Imbiss die Gelegenheit, die Gespräche fortzusetzen.

Bitte melden Sie sich bei uns bis zum 16. September 2009, wenn Sie am Gesprächsforum teilnehmen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Hier geht´s gibt es den Einladungsflyer auch zum Ausdrucken.

Über den Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt

Ein sehr interessantes Interview mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es auf Deutschlandradio Kultur zu hören. Aufhänger war die Ankündigung von Kanzlerkandidat Steinmayer, dass in den nächsten 10 Jahren 4 Millionen neuer Arbeitsplätze entstehen sollen.

Für die Nicht-Hörer gibt es hier den Beitrag zum Nachlesen und ein paar Aussagen von Matthias Horx gleich hier:

“Zunächst mal muss man sich fragen, ob diese Idee der Arbeitsplätze überhaupt noch funktioniert im 21. Jahrhundert. Das ist ja eine tiefe Fixierung, die wir haben, auf ein letzten Endes in der Industriegesellschaft entstandenes Arbeitsmodell, und genau das fällt momentan auseinander. Wir werden immer weniger Plätze haben, also, “Platz!” sagt man zu seinem Hund im 21. Jahrhundert, aber nicht mehr zur Arbeit.”

“Die Menschen haben keine lebenslangen Arbeitsbiografien mehr, das verändert sich im Laufe des Lebens, wir arbeiten weniger, wenn wir die Familien bekommen, wir arbeiten länger im Alter und wir arbeiten vielleicht für vier, fünf, sechs, sieben Arbeitgeber, Arbeitnehmer sind wir dann unter Umständen selber, der Selbstständigenanteil wird stark steigen. Und das ist eben nicht mehr mit diesen alten Formeln zu bearbeiten.”

“Was wir erleben werden, ist in der Tat, dass hier Arbeit entsteht, aber vielleicht auch nicht in diesem gigantischen Ausmaß, wie man das dabei denkt, und dass eine Deregulierung von Arbeitsmärkten zusammen mit einer geschickten Arbeits-Trainings-Organisation.”

“Es gibt keine Arbeit für Menschen, die relativ gering gebildet sind, die sich selbst nicht kennen, die keine Lust haben an dem, was sie wirklich gut können, also die keine Talente in sich entwickelt haben, die werden auch keine Arbeit bekommen. Das ist ein ganz großes Problem, und das können wir nur dadurch ändern, indem wir ein anderes Schulsystem aufbauen, indem wir nicht permanent auch Fehlprägungen erzeugen, wie wir das heute machen.”

“Ungefähr ein Drittel der Arbeitsplätze der Zukunft sind [in normalen Firmen] ganz schwer zu besetzen. Das sind Menschen, die eben andere Qualifikationen haben müssen, die sehr viel selbstständiger arbeiten, da liegt die große Nachfrage. Wenn wir diese Nachfrage befriedigen würden, hätten wir sehr viel weniger Arbeitslose. Und das kriegen Sie nicht durch moralische Formeln und das kriegen Sie auch nicht durch Willensanstrengungen, wo der Staat sagt, wir werden die Arbeitsplätze schaffen, hin. Sie bekommen es nur hin, indem Sie ein anderes Menschen- und Bildungsbild erzeugen.”

Startschuss Persönlichkeitsentwicklung ?!

Fühlen Sie sich provoziert durch meine Überschrift?

Sie haben vollkommen Recht- Persönlichkeitssentwicklung fängt bei Ihnen sicherlich nicht erst heute an.

Sie sind eine gestandene Persönlichkeit, sie sind durchsetzungsfähig und erfolgreich in Ihrem Beruf, als Unternehmer, Projektleiter oder Führungskraft in Ihrem Umfeld.

Sie wissen was es heißt Menschen, einen Betrieb zu führen, in “guten wie in schlechten Tagen” und tragen einen großen Erfahrungsschatz mit sich, auf den Sie jederzeit zurückgreifen können.

Und doch könnte ein  DISG Persönlichkeitstraining etwas für Sie oder Ihr Team sein, wenn sie in folgenden Fragen Entwicklungspotential sehen:

  • Wie können sie mit Menschen klarkommen, die nicht auf Ihrer “Wellenlänge” liegen?
  • Wo liegen die konkreten Stärken Ihrer Persönlichkeit?
  • Wer ergänzt mich am besten?
  • Wie kann ich das Konfliktpotential bereits im Vorfeld mindern?
  • Wie kann ich Menschen in meinem Umfeld fördern?
  • Was gibt es für Strategien im Umgang mit  Streß und Veränderungen im Betrieb ?

Ich spreche hier von Persönlichkeits Training, weil neben theoretischer Vermittlung, Gruppendiskussionen und praktische Übungen einen großen Platz einnehmen.

Gerne würde ich mit Ihnen ins Gespräch kommen wie so ein Persönlichkeitstraining in Ihrer Firma oder in Ihrem Team aussehen könnte.

Tag der Offenen Tür

Am kommenden Mittwoch (20. Mai 2009, 14 - 18 Uhr) findet im WORKFLOW MEININGEN ein Tag der Offenen Tür statt. Das wäre doch eine gute Gelegenheit zum kennen lernen, oder?

Forum Werte und Erfolg

Es ist zwar noch einige Zeit dahin, aber wir stecken mitten in den Vorbereitungen für ein Forum “Werte und Erfolg”, das am 21. September 2009 in Meiningen stattfinden wird. Dieses Forum werden wir zusammen mit der Plansecur Stiftung und Plansecur-Berater Percy Grüterich (Mellrichstadt) veranstalten. Als Impulsgeber und  Forumsteilnehmer konnten wir Prof. Dr. Matthias Schmidt gewinnen. Nun sind wir in Gesprächen mit lokalen Gestaltern. In den nächsten Wochen wollen wir die Liste der Podiumsteilnehmer kompletiert haben.

Klinsmen und Klinswomen

Das Projekt Jürgen Klinsmann beim FC Bayern ist grandios gescheitert. Er wollte jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen, “Gesamtpersönlichkeiten formen”. Der Klinsmann-Kritiker und Bayern-Aufsichtsratsmitglied Helmut Markwort meinte “Am liebsten hätte Klinsmann eine Sprachschule aufgemacht … und eine Psychologieschule und ihre Allgemeinbildung vorangetrieben”. Aber Klinsmann hatte nicht nur die Einzelentwicklung der Spieler im Blick, sondern hat auch eine Infrastruktur (Trainingszentrum) geschaffen, die den Verein zukunftsfähig machen sollte. So zumindest erschien es einem Außenstehenden wie mir.

Aber um Zukunftsfähigkeit ging des dem FC Bayern nicht. Die einzige Veränderung, die sie wollten, war dass sie mal wieder Championsleague-Sieger werden wollten (neben der Meisterschaft und dem Pokal, was ja selbstverständlich ist) Hoeneß meinte, dass Klinsmann einfach nur die Spiele gewinnen solle, was doch gar nicht so schwierig sei, vor allem hatte Klinsmann doch schon genug Zeit “Jedes Konzept ist prima auf dem Papier…aber das beste Konzept nützt nichts, wenn nicht irgendwann die Ergebnisse kommen” (Hoeneß).

Ich glaube, dass das Projekt Klinsmann nicht erst letzten Monat gescheitert ist, sondern viel früher. Dass Klinsmann jetzt, mit einer ordentlichen Abfindung ausgestattet, gehen musste war insgesamt folgerichtig. Es war ein Fehler einen Mann zu holen, der ganzheitlich und nachhaltig arbeiten wollte, dem die richtigen Prozesse wichtiger sind als kurzfristiger Erfolg. Bayern und Klinsmann - das hat nicht zusammen gepasst. Bayern hat jetzt wieder auf das Alte und Bewährte zurückgegriffen. Schluss mit diesen Reformprojekten.

Für mich zeigt der “Fall Klinsmann” einige Fallstricke in Veränderungsprozessen:

1. Wenn zwei Parteien von Veränderung sprechen, meinen sie nicht unbedingt das gleiche.

2. Veränderung ist ein Prozess und meistens nicht anhand kurzfristiger Erfolge nachweisbar.

3. Veränderung ist ein Prozess, der von innen heraus gestaltet und gewollt sein muss. Ein Guru, der da mal kommt und macht, ist da eher fehlt am Platz.

4. Es ist für unternehmerische Imperien sehr schwer, echte Veränderungsprozesse zu gestalten. Genauso für unseren Staat, Kirchen, Verbände und viele andere mehr.

5. Ganzheitliche Förderung und Entwicklung von “Gesamtpersönlichkeiten” scheinen immer noch luxuriöse Randerscheinungen in der Personalentwicklung zu sein. Das Personal soll funktionieren und nicht besser werden - diese Vergeudung von Potenzialen ist eher die Regel als die Ausnahme.

6. Es braucht mehr Menschen, die bereit sind ihre Leidenschaft dafür einzusetzen, damit Menschen, Organisationen, Städte und Regionen “jeden Tag ein bisschen besser werden” - wo sind die “Klinsmen” und “Klinswomen” in unserem Land?

Büro in angenehmer Atmosphäre

Vor ungefähr eineinhalb Jahren sind wir als Familie einen ungewöhnlichen Schritt gegangen: Wir haben unser Auto verkauft und haben zusammen mit einem Freund ein privates Carsharing gestartet. Da dieser Freund nach einem Jahr in eine andere Stadt zog, schien es so, dass es keine weitere Möglichkeit gibt, weiterhin ein Fahrzeug zu teilen. Genau zu diesem Zeitpunkt haben wir gelesen, dass es in unserer Stadt Meiningen eine offizielle Carsharing-Initaitive gibt. Seitdem haben wir sogar zwei Autos.

Die Idee des Carsharing hat mich inspiriert in die Richtung Bürosharing zu denken. Und daraus ist unser Projekt Workflow Meiningen entstanden. Workflow Meiningen ist mehr als eine Bürogemeinschaft - es bietet sehr flexibel Büronutzung in unterschiedlichen Facetten. Und das macht ein Büro für viele Menschen interessant, die unter normalen Bedingungen gar nicht auf die Idee kämen, ein “eigenes Büro” anzumieten.

Workflow Meiningen

Letzte Woche haben wir unsere neuen Büroräume in der Robert-Krick-Passage in der Meininger Altstadt bezogen.

Hier haben wir das ideale Umfeld für unsere weiteren Unternehmungen gefunden. Ab Januar startet hier unser Projekt: “Workflow Meiningen”. In Workflow Meiningen können Menschen oder Organisationen stunden- oder tageweise einen Arbeitsplatz oder einen eigenen Büroraum nutzen. Die Idee dahinter: viele Menschen benötigen nicht dauerhaft ein eigenes Büro. In Workflow Meiningen besteht die Möglichkeit nur soviel Büro wie nötig zu nutzen und zu bezahlen. Und darüber hinaus ist für alles gesorgt, was heute zu einem Büro gehört: ein Lounge-Bereich, Kaffee-Automat, WLAN-Anschluss, Fax, auf Wunsch auch ein eigener Telefonanschluss.

Für eine längerfristige Nutzung steht momentan auch noch ein Büroraum zur Verfügung. Nähere Infos oder Besichtigung unter 03693 - 88 11 90.

Die Idee

Es begann damit, dass wir, Damaris und Marcus Bittner vor gut 7 Jahren heirateten. Nein, das setzt wohl etwas zu früh an, also überspringen wir mal ein paar Jahre:

Wir arbeiten eigentlich schon seit Jahren mit Menschen in unterschiedlichen Kontexten und doch war es für uns ein ganz besonderer Moment (es war wohl einer dieser eigentlich harmlosen Samstage  beim Frühstück) als wir aus einem Gespräch heraus die Idee hatten, uns zusammen auf ein neues Abenteuer einzulassen: Wir wollen gemeinsam ein Unternehmen gründen: Wir bringen unsere jeweils spezifischen Kompetenzen zusammen und setzen diese Ressourcen dafür ein, Menschen in unserer Stadt Meiningen und in der Region Südthüringen zu unterstützen und befähigen ihren Weg in einer zunehmend komplexer werdenden Welt zu finden.

Die Idee für Bittner & Network Navigationsconsulting war geboren. So haben wir es damals noch nicht benannt (dafür brauchte es noch ein Abendessen mit Freunden im besten griechischen Restaurant unserer Stadt), aber die Grundstruktur von dem, was wir anbieten wollen war schnell klar: nämlich das was wir am besten können. Das klingt vielleicht etwas zu banal, aber es macht durchaus Sinn, wenn Menschen das tun, was sie am besten können. Für das was wir am besten können, haben wir einen Begriff erfunden: Navigationsconsulting. Und damit ein für alle mal klar ist: es gehört nicht zu unseren Kernkompetenzen Navigationsgeräte zu verkaufen, sondern wir wollen Menschen und Organisationen beim Navigieren helfen.

Wie wir das tun wollen, darüber berichten wir in den nächsten Beiträgen. Und natürlich auch genauer, wer wir sind und was es mit diesem Network auf sich hat.

Danke!

Damit diese Seite online gehen konnte, haben zwei Akteure sehr gute Arbeit geleistet:

Den ganzen Design-Prozess hat Michael Zimmermann (Berlin) mit uns gestaltet und die Umsetzung in Wordpress erfolgte durch Daniel Ehniß (Karlsruhe).

Und um Bittner & Network überhaupt gestartet zu kriegen, haben wir ganz viel emotialen Support  von unserer Teamfamily von People Movement erfahren.

Herzlichen Dank, Euch Allen.